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Wie viel Glaube braucht der Mensch?

Preacher Slam zum Thema „Glaube & Zukunft“

"Nur du und dein Text!" - das ist das Motto bei einem Poetry Slam, der modernen Form einer klassischen Dichterschlacht.

Im rasanten Wettstreit treffen fünf Poetry-Slammer/innen auf fünf Kirchenprofis (hier mehr zu den Slammer/innen) und lesen um die Gunst des Publikums. Alle stellen sie sich dem Thema "Wie viel Glaube braucht der Mensch?" und unternehmen mit ihren eigens für das Thema verfassten Texten den wort- und pointenreichen Versuch einer vielschichtigen Standortbestimmung in Glaubens- und Nichtglaubens-Dingen, von kritisch bis nachhaltig, von zugeneigt bis humorvoll augenzwinkernd.

Dabei gilt es, nicht weniger als folgende Fragen zu klären: Wo genau verortet sich Glaube und Nicht-Glaube in unserer schnelllebigen Zeit? An was wird geglaubt und wie definiert und findet sich (Zukunfts-) Zuversicht? Wie kritisch gilt es Glaube und Religiösität gegenwärtig zu betrachten - und nicht zuletzt: braucht es den Glauben im traditionellen Sinn eigentlich noch? Und wenn ja: Wie kann er aussehen und wofür steht er? Und welche guten Gründe bringt er für sich mit? Denn mit dem einfachen Slogan "Glaubst Du noch, oder lebst Du schon?" steht selbstverständlich nur die halbe Wahrheit im Frage-Raum, wenn auch doppeldeutig humorvoll. Aber wer sagt denn, dass man über Glaube nicht auch lachen darf?

Dem Textvortrag sind auf beiden Seiten dabei keine Grenzen gesetzt – von der Kurzgeschichte bis zur literarischen Comedy, von Lyrik bis Rap und Performance-Prosa, vom augenzwinkernden Gleichnis bis hin zur klassischen Predigt ist alles erlaubt, was dem Thema Schliff, Rasanz und Trefferquoten verspricht. Mittels Stimmkarten ermitteln die Zuschauer schließlich ihren „Sieger des Herzens“, den Preacher Slam-Champion des Abends.

Durch den Abend führen die Autoren, Moderatoren und Literaturveranstalter:
Henning Chadde und Jan Egge Sedelies
(Macht Worte! – Der hannoversche Poetry Slam)

 

 

 

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