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Hallo Rebecca!

  • Veröffentlicht am: 19 September 2016
  • AutorIn: Maria Herrmann

Seit heute sind wir wieder zur viert im Büro. Rebecca Pähler bereichert uns seit heute als Mitarbeitende im Freiwilligen Sozialen Jahr. Herzlich willkommen, wir sind sehr froh, dass du mit an Board bist! – Hier stellt sich Rebecca vor... 

Manchmal soll es halt so sein. Und manchmal kommt es ganz anders als ursprünglich geplant…

Mein Name ist Rebecca Pähler, komme aus Bielefeld und bin dort in einer Kirche aufgewachsen - im wahrsten Sinne des Wortes! (Okay, die Wohnung liegt nebenan. Aber es ist ein Gebäude.) Meine Mutter war lange Zeit Gemeindesekretärin und an freien Tagen bin ich gerne mal mitgegangen und habe ihr unter die Arme gegriffen.

Geboren an einem Sonntag Kantate hab ich ein Fable für Musik. Vorzugsweise Gesang. Bis jetzt war ich Mitglied in zwei Chören. Noch besitze ich den Optimismus, in einem davon aktiv bleiben zu können. Mal schauen, wie das mit dem Pendeln klappt. Mit dem anderen - einem Gospelchor - hatte ich gestern nach 14 1/2 Jahren mein vorerst letztes Konzert. Macht’s gut, Leute! War eine schöne Zeit mit euch. Man sieht sich irgendwann wieder!

Nach der Schule hatte ich’s mit einem Informatikstudium versucht. Das entpuppte sich auf Dauer aber leider nicht als das Wahre. Irgendwann fasste ich den Entschluss, mich komplett neu zu orientieren.

Also auf diverse Ausbildungsplätze beworben. In dieser Zeit landete ein Tweet in meiner Twitter-Timeline, dass Kirche² noch eine freie FSJ-Stelle hat. Da bin ich erstmal nicht drauf eingegangen, hatte ja noch ein paar aussichtsreiche Herzensausbildungsplatz-Bewerbungen unterwegs. Ein paar Wochen später der nächste Tweet von Kirche². Der aktuelle FSJ-Anwärter müsse leider absagen und die Stelle sei wieder frei. Wenn das mal kein Zufall ist… also doch mal einen Versuch gewagt. Verlieren kann man ja nicht. Angefragt, ein paar Tage später vorbeigekommen und mich (bei einem Vorstellungsgespräch!) wohl gefühlt. Wenn nichts dazwischenkommt, bin ich dabei!

Natürlich kam was dazwischen. Anders als ursprünglich geplant, bekomme ich keine Unterkunft gestellt. Mit einfachem FSJ-Taschengeld noch eine Wohnung stemmen? Da war ich nicht drauf eingestellt. Also doch wieder absagen?

Kurzform: Ich habe nicht aufgegeben. Nach etlichen vergeblich verschickten Anfragen und Wohnungsbesichtigungen hat sich unabhängig davon jemand bei mir gemeldet, er hätte noch ein WG-Zimmer. Nun werde ich also tatsächlich im Oktober in einer bezahlbaren Wohnung in fußläufiger Entfernung vom Büro beziehen. Mit jemandem, der rein zufällig meinen Musikgeschmack teilt. (Aber das ist ne andere Geschichte.)

Und so sitze ich also im Büro meines zukünftigen Arbeitsplatzes, in der Heimatstadt meiner Lieblingsband, ich stehe auf eigenen Beinen, fühle mich wohl und alles ist gut. Ich weiß nicht, was in diesem Jahr bei Kirche² auf mich zukommt. Aber ich weiß, dass das alles kein Zufall sein kann. Irgendjemand da oben hat ein gutes Händchen. Bin gespannt, welche neuen Eindrücke und Erfahrungen ich sammeln kann und hoffe, dass ich meine neue, jetzt schon liebgewonnene Herzenssache bestmöglich unterstützen kann.

Hallo Hannover. Hallo Kirche². Und #dnkgtt 

Orientierung: 

Kommentare

Liebe Rebecca, ich wünsche Dir alles Gute für dieses Experiment. Du hast die Chance, mit tollen Leuten und großartigen Projekten unterwegs zu sein. Genieße Deine neue Herzenssache.

Hej Rebecca. Nicht nur dein Name macht mich zum Fan (-; So schön geschrieben. So tapfer gegangen. Mit Musik & Herz. Fein. Guten Umzug dir. Und ab dann statt gute Fahrt: walk on.
SHALOM.
Das raumschiff.ruhr grüßt aus'm Pott bis Hannover (oder dahin, wo du gerade bist)

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